Berlin ULAP-Quartier

Unser Entwurf schlägt mehrere großstädtische, durchmischte Blöcke vor: Im Osten entsteht ein Hochpunkt-Cluster mit Fernwirkung in Richtung Stadtzentrum, hier entstehen große Flächen für die Berliner Senatsverwaltung. Im östlichen und mittleren Bereich befinden sich der Supermarkt mit darüberliegendem Wohnen. Westlich davon liegt mit dem "Quartiersband" der zentrale Freiraum mit Läden und Diensleistungen im Erdgeschoss. Der Schulbau bildet einen eigenen Block im mittleren Bereich des Quartiers. Der denkmalgeschützte Urania-Saal wird als Nachbarschaftstreff und Kulturort reaktiviert und an den Schulkomplex angebunden. Die Straße Alt-Moabit wird zu einem städtischen Boulevard mit grünen Bereichen und Außenbereichen für die Gastronomie weiterentwickelt. In den Obergeschossen befindet sich urbanes Wohnen.

 

Auslober:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin

 

Ergebnis:

Endrunde (2.Platz)

 

Bearbeitungszeitraum:

Juni 2021 bis April 2022

 

Kooperationspartner:

Urbanophil.Koeln

gruppe F Landschaftsarchitektur

 

Siehe auch:

Online-Ausstellung der Ergebnisse

Feuerwehr Bad Bramstedt

In der schleswig-holsteinischen Stadt Bad Bramstedt soll eine neue Feuerwache errichtet werdn. Die Umgebung des Wettbewerbsgrundstücks ist überwiegend von ein- und zweigeschossiger Wohnbebauung mit Backstein- bzw. Klinkerfassaden geprägt. Größere Baukörper bilden lediglich die nahegelegene Seniorenresidenz im Kurbezirk an der Hudau und der südlich benachbarte Discount-Supermarkt an der Einmündung der Holstenallee in die Hamburger Straße. Es gilt, den Neubau trotz seiner Baumasse sensibel in diesen Kontext einzubinden.

 

Offener, zweiphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb

 

Auslober:

Stadt Bad Bramstedt

 

Bearbeitungszeitraum:

Oktober 2020 bis März 2021

 

Kooperationspartner:

Sowatorini Landschaft

Tübingen Quartier Sieben-Höfe-Straße

Im dörflich geprägten Tübinger Ortsteil Derendingen soll ein bestehendes Wohnquartier mit teils abgängiger Bebauung Mit den Derendinger Höfen wird die historisch gewachsene Hofstruktur der Sieben-Höfe-Straße aufgegriffen. Es entstehen zwei Wohnhöfe: der „Weinberghof“ als zentrale Freifläche für die Nachbarschaft sowie der kleinere „Gallushof“ für das sogenannte robuste Wohnen. Zusammen mit dem westlich angrenzenden, früher landwirtschaftlich genutzten Höfen sowie dem nördlich angrenzenden Pfarrhof entsteht eine spannungsvolle Raumabfolge. Die Höfe werden durch eine dörflich proportionierte Bebauung gerahmt, die - für den Ort typisch - ohne strenge Fluchten arbeitet.

 

Städtebaulicher Wettbewerb

 

Auslober:

GWG Tübingen mbH

 

Bearbeitungszeitraum:

Dezember 2020 bis Februar 2021

 

Kooperationspartner:

URBANOPHIL.KOELN

club L94 landschaftsarchitekten

 

Mitarbeit:

Lennart Faltin

Berlin Alt-Friedrichsfelde

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat ein beschränktes Werkstattverfahren für die Weiterentwicklung des ehemaligen Stasi-Geländes Alt-Friedrichsfelde 60 im Bezirk Lichtenberg durchgeführt. Für das derzeit von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und der Bezirksverwaltung Lichtenberg genutzte, teilweise verwaiste Areal sollen Perspektiven für eine größere Verdichtung und neue Nutzungen erarbeitet werden. Unser Entwurf entwickelt die im wetstlichen Teil vorgegebene zentrale Fußwegeverbindung zur "Campus-Achse" nach Osten weiter. Nördlich und südlich dieser Achse entstehen Baufelder unterschiedlicher Größen, auf denen neue Hochschul-Bausteine einzeln entwickelt werden können. Hier entsteht Platz für neue Institutsgebäude, ein hochschulbezogenes Gründerzentrum und Start-Ups. Den östlichen Endpunkt der Achse bildet ein Neubau für die Bezirksverwaltung Lichtenberg.

 

Nicht-anonymes, konkurrierendes städtebauliches Werkstattverfahren als Mehrfachbeauftragung mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb

 

Auslober:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abt. Städtebau und Projekte + Abt. Wohnen

BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH

Berzirksamt Berlin-Lichtenberg

 

Bearbeitungszeitraum:

November 2020 bis Januar 2021

 

Kooperationspartner:

Urbanophil.Koeln

Sowatorini Landschaft

Erlangen Regnitzstadt

Westlich des Erlanger Hauptbahnhofs entsteht mit der Regnitzstadt ein neues Stück Innenstadt. Auf einer bisher dem Parken dienenden Fläche soll eine urbane Stadterweiterung entstehen. Mit einer Nutzungsmischung aus Wohnen, Gewerbe und Bildung soll zwischen der historischen Erlanger Innenstadt und der landschaftlich reizvollen Regnitzaue ein lebendiges Viertel entstehen. Erlangen erhält so einen kraftvolle Erweiterung in westliche Richtung, die unmittelbar an die gut erhaltene Altstadt anschließt. Die urbane Blockstruktur mit überwiegend vier- bis fünfgeschossiger Bebauung strickt das Erlanger "Schachbrett" auf moderne Art und Weise fort und sorgt für einen Anschluss an den großzügigen Freiraum der Regnitzaue.

 

Offener Städtebaulicher Wettbewerb

 

Auslober:

Stadt Erlangen

 

Ergebnis:

Anerkennung

 

 

Bearbeitungszeitraum:

März 2020 bis Juni 2020

 

Kooperationspartner:

Urbanophil.Koeln

[f] landschaftsarchitektur

Werkstattküche

In einer Wohnung wurde eine neue Küche eingebaut. Sämtliche Gebrauchsgegenstände und Geräte konnten hinter den Schiebetüren und in Schubladen untergebracht, Hängeschränke so vermieden werden. Die Arbeitsplatte wurde 93 cm hoch, ein tiefer liegender Abschnitt ist 83 cm hoch. Eine rückseitige Aufkantung verhindert, dass Flüssigeiten hinter die Geräte laufen. Auf eine dauerelastische Verfugung konnte verzichtet werden. Die Arbeitsplatten bestehen aus wasserbeständigem MDF, die Fronten und Schubladen aus Birkensperrholz. Schubladen und Fronten wurden verleimt und verzapft ausgeführt, Verschraubungen konnten so vermieden werden. Schubladen und Schiebetüren gleiten auf naturbelassenem Filz. Spülbecken und Armaturen sind in matt gebürstetem Edelstahl gehalten. Die Küche ist in robusten und dauerhaften Materialien ausgeführt. Die eingesetzten Materialien werden nicht unter Furnieren oder Anstrichen verborgen, sondern zeigen ihre werkstoffgerechten Oberflächen. Schäden können durch Anschleifen und erneutes Beschichten leicht ausgebessert werden.

Hausbücherei

Nach einem Wasserschaden musste ein vierzig Quadratmeter großer Kellerraum wieder hergerichtet werden. Der Raum erhielt einen robusten Sichtestrich, der angeschliffen und imprägniert wurde. Teilsweise wurden die Wände glatt verputzt, teilweise wurde das Kalksandsteinmauerwerk freigelegt. Alle Wandflächen wurden weiß gestrichen oder geschlämmt. Besonders beanspruchte Bereiche, darunter der Sockelbereich, wurden mit einem abschwaschbaren Anstrich versehen. Die Decke wurde von Putzresten befreit, die dadurch sichtbar gewordene Rohdecke angeschliffen. Zur Verbesserung der Raumakustik wurde eine Wandfläche mit Rollenkork belegt. Der Raum wird als Bibliothek, Musikzimmer und Studio genutzt. An einer der beiden Längswände wurde eine sieben Meter lange Bücherwand aus unbehandeltem MDF eingerichtet. An der anderen Längswand entstand eine fünf Meter lange Werkbank.